Die richtige Wahl des Bohrers für verschiedene Werkstoffe.

Beim Bearbeiten von Werkstoffen ist es wichtig die richtige Wahl des Bohrers mit verschiedenen Steigungswinkeln zu treffen. Diese wind nach der DIN1414 genormt.

So unterscheiden sie sich in den Steigungswinkeln 140°, 130°, 118°, 80°, sowie Spitzenwinkel 77°, 60° und 50°. Ebenfalls zu beachten sind die verschiedenen Bohrtypen wie Typ-N, Typ-H so wie Typ-W. Das Werkzeug wird dabei aus Hochleistungsschnellschnittstahl gefertigt.

Bei normalharten Werkstoffen wie Grauguss, Temperguss oder Stahl aus Stahlguss verwendet man den N-Typ Bohrer. Spröde Werkstoffe wie Hartgummi, Schichtpressstoffe oder Austenitischer Stahl sollte man mit einen Bohrer des H-Typs bearbeiten. Weiche Stoffe wie Kupfer (Bohrer bis 30mm) oder Formpresstoffe (Dicke größer als Durchmesser Bohrer) wiederum einen Bohrer vom Typ-W.

Grafische Erkennungsmerkmale für Spiralbohrer mit Dachspitze

 Typ-N Bohrer
Typ-N BohrerSo sieht eine Bohrer in der normalen Ausführung HSS (Hochleistungsschnellschnittstahl) aus. Er wird für alle allgemeinen Baustähle, NE-Metalle, Gusseisen verwendet.
 Typ-H Bohrer
Typ-H BohrerAuf dieser Abbildung kann man die langgedrallte Spirale aus HSS erkennen, die Charakteristisch für diese Art von Bohrer ist. Er eignet sich für harte und zähharte Werkstoffe, wie z.B. Kunststoffe, Schichtpressstoffe, Plexiglas aber auch Stähle.
 Typ-W Bohrer
Typ-W BohrerDie kurzgedrallte Spirale aus HSS ist das Erkennungsmerkmal für einen Typ-W Bohrer. Er ist für weiche und zähe Werkstoffe, wie weiche Kunsttoffe, Leichtmetalle, Hartholz und Spanplatte geeignet.

Letztlich werden Bohrer außerdem noch einmal in Schaftbohrer, die direkt in das Bohrfutter gespannt werden, so wie Konusbohrer welche direkt oder mit einer Reduzierhüle in die Aufnahme der Spindel eingesetzt wird unterteilt.

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